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Helen Grobert

Geburtstag: 11.04.1992

Nationalität: deutsch

Größe: 174 cm

Gewicht: 60 kg

Hobbies: Musik hören, mit Freunden zusammen sein, Künstler sein, Malen, Kochen

Website: www.helen-grobert.com

Social: www.facebook.com/helen.grobert/

Vom Sattel in den Sattel

Helen stammt aus einer sportlichen Familie; ihre Tierliebe begeisterte sie jedoch zunächst für ihr eigenes Pony und der Weg zum ersten MTB Training war noch weit. Unter der Woche hatten die Pferde oberste Priorität, ehe sie von einer Freundin am Wochenende immer wieder zum MTB Training mitgenommen wurde.

Bereits nach einem Jahr wurde sie Deutsche Meisterin in der U17 Klasse und unterstrich damit ihr Talent. Die Euphorie zu der für sie „neuen“ Sportart hält bis heute an und beruht dabei nicht nur auf den Erfolgen, die Helen bisher erreichen konnte: „Action, Power - und das draußen in der Natur. Ich habe so viel Lust an und auf diesen Sport. Immer an die Grenzen zu gehen und immer besser zu werden begeistert mich jedes Mal aufs Neue“.

Mit 16 zog Helen weg aus dem kleinen Remetschwiel im Schwarzwald, um in Freiburg ihr Abitur an einem Sportinternat in Angriff zu nehmen. Von sich selbst sagt sie mit einem Augenzwinkern, dass ‚das mit dem Abitur ohne die Unterstützung der Lehrer wohl kritisch geworden wäre‘, am Ende hat es dann aber doch geklappt. Schnell waren ihr Training und Wettkämpfe wichtiger. Das Lexware-Racing Team legte zu dieser Zeit die Grundsteine für den späteren Erfolg. Sportlich ging es dafür dann weiter bergauf: als Juniorin verpasste sie in ihrem ersten Jahr als Vierte nur knapp eine Medaille bei der Weltmeisterschaft und konnte im zweiten Jahr Bronze gewinnen.

In Freiburg fühlt sich die Südschwarzwälderin heute immer noch sehr wohl und genießt auch die Nähe zu ihrer Familie. Diese unterstützte sie von Anfang an und immer noch wird Helen oft von ihren Geschwistern in die Trainingslager begleitet. Zwischenzeitlich wechselte Helen ins Focus XC Team. 

Während sie einerseits im vergangenen Jahr ihre größten Erfolge feiern konnte, erlebte sie andererseits auch den wohl traurigsten Moment ihrer jungen Karriere. Zwei Tage vor dem Weltcupfinale verunglückte ihre damalige Teamkollegin Annefleur beim Training. Nach der traurigen Gewissheit konnte Helen an ihrem Renntag unter Tränen ihren zweiten U23 Weltcupsieg feiern und widmete diesen ihrer verstorbenen Kollegin.

Heute ist Helen Sportsoldatin in der Sportfördergruppe Todtnau/Fahl. Teil ihrer diesjährigen militärischen Ausbildung ist ein Unteroffizierslehrgang, der die Schule mal wieder in den Vordergrund rückt. „Ich hoffe ich bestehe meinen Lehrgang und kann mich dann voll und ganz auf die neuen Herausforderungen mit meinem neuen tollen Team konzentrieren. GHOST ist schon immer eine feste Größe im Rennsport. Egal ob mit den deutschen Weltklasseathleten im Downhill oder seit Jahren mit dem GHOST Factory Racing Team im CrossCountry. Nicht nur wegen des unvergleichlichen Materials, sondern vor allem wegen des einzigartigen Spirits ist es wohl für alle Sportler eine der Topadressen im XC Sport und ich verfolge die Erfolge der Mädels schon seit Jahren. Jetzt zum Team gehören zu dürfen ist für mich der nächste Schritt in meiner Karriere. Die gesamte Truppe hat mich sehr herzlich aufgenommen und nach unseren ersten Treffen war ich sofort überzeugt, dass wir zusammen viel Spaß haben werden und ich die richtige Wahl getroffen habe.“

www.helen-grobert.com

2015

1. Platz Deutsche Meisterschaft

1. Platz Bundesliga Gesamtwertung

 

 

2014

1. Platz Worldcup Cairns U23

1. Platz Worldcup Meribel U23

2. Platz Worldcup Gesamtwertung U23

 

 

2013

1. Platz Deutsche Meisterschaft U23

3. Platz Europameisterschaft U23

3. Platz Deutsche Meisterschaft Sprint U23

4. Platz Worldcup Gesamtwertung U23

„Mein Racebike ist gleichzeitig auch mein absolutes Lieblingsrad. Es ist so schnell, unheimlich leicht, präzise und schaut auch noch todschick aus, da gibt es für mich keine Überlegung. Das LECTOR ist einfach das perfekte Race-Bike für Alle, und die UC-Version ist vom Start weg bereit für Rennen auf Worldcup-Niveau!“