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Kevin Maderegger

Geburtstag: 20.09.1997

Nationalität: österreichisch

Größe: 180 cm

Gewicht: 71 kg

Hobbies: Essen, Backcountry Skiing, Moto Trial, Slackening, Musik, Kochen

Social: www.facebook.com/kevin.maderegger

Young gun

Die äußerst wichtigen Grundvoraussetzungen bzw. Grundlagen holte sich der junge Salzburger schon in frühen Jahren. Er stammt aus einer sehr sportbegeisterten Familie. So stand er im Alter von 2 Jahren das erste Mal auf den Skiern. Seine Eltern sind Skitrainer in seinem Heimatort und sie weckten schon bald seine Lust auf Wettkampfatmosphäre. Zu Beginn lag der ganze Fokus beim Ski fahren und arbeitete sich in den Kader hinauf, doch das war ihm zu wenig. >Was tun, wenn es Sommer ist?< hieß es. Auf durchbraten lassen am Gletscher im Juli hatte er keine Lust. An Fußball hatte er kaum Interesse, so trat mit 6 Jahren dem MTB Club Koppl, welcher im Nachbarort stationiert war, bei. Seine Bergschuhe gehörten zu Beginn zu seinem Standardequipment. In der Trainingsgruppe war er immer (der) / einer der Jüngste(n), Langeweile bekam er deshalb nie. Weil der Ehrgeiz im Sommer nun genau gleich groß war wie im Winter, folgten mehrfache Landesmeistertitel im Cross Country. Später wurde er in das Nationalteam einberufen, nahm zweimal an der Jugend-EM teil und bestritt einige Junior World Series Rennen.

Mit 8 Jahren startete Kevin im Triathlon durch. „Beim ersten Training sagten sie mir, ich soll doch gleich am Wochenende an einem Bewerb teilnehmen“ – gesagt, getan. Auch hier feierte er viele Erfolge. Durch das Triathlontraining (schwimmen-Rad fahren-laufen) hatte er auch die Begierde an Laufveranstaltungen teilzunehmen. Der Spaßfaktor war hoch, doch jeder junge Sportler weiß, desto älter man wird desto höher wird der Trainingsumfang, wenn man sich stetig weiterentwickeln will. Ganze 4 Wettkampfdisziplinen sind dann doch zu viel. Die Wahl war nicht einfach, Monate langes Nachdenken brachte den Entschluss, die Wahl fiel auf Mountainbike, zunächst Cross Country.

Trotzdem sammelte er auch Erfahrung in 4x, Trial, Eliminator und Marathon. Im Cross Country Zirkus gilt Kevin als der beste „Techniker“. Er fuhr dann 2 Jahre lang für Radsport Angerer, ein lokaler Bikeshop gleich in seiner Nähe, der ihn mit Bikematerial versorgte. Um nebenbei auch seine Ausbildung erwähnen zu dürfen: Er ging in seinem Heimat Ort in die Volkschule, dann 4 Jahre in das Unterstufen Sportrealgymnasium Salzburg (allgemein Sport [Schwimmen, Leichtathletik, Turnen]), dann schaffte er es in das heiß begehrte SSM, ein Oberstufen Realgymnasium, mit starker Unterstützung für Leistungssportler, ebenso in Salzburg. 

Dort wird er 2017 die Matura machen. Ende August 2014 legte er sich sein erstes Full Suspension Bike zu. Ein 160mm Enduro, massiver Aluminium Rahmen mit Standartausstattung und strammen 15kg. Der Grund: Er liebt technische Passagen egal ob bergauf oder bergab, mit dem Enduro-Bike wollte er nur Spaß haben und seine Fahrtechnik noch weiter verbessern. Gleich im September (an seinem Geburtstag) nahm er am SSES Rennen in Leogang teil. Er hatte von Anfang an riesig Spaß und fuhr gleich ein Top 20 Ergebnis ein. 2015 katapultierte er sich gleich bei der Enduro EM in Kirchberg auf den 3. Rang und holte somit Bronze bei den Juniors für Österreich. Da er von nun an viel Zeit auf seinem neuen Fully verbrachte wurde ihm immer mehr seine wahre Leidenschaft klar: „Ich trete einen Berg hinauf, damit ich dann einen geilen Trail hinunter heizen kann und nicht umgekehrt.“ Im Grunde genommen war das schon immer so für ihn, nur ab diesen Zeitpunkt wusste er was er wirklich will.

So fuhr Kevin eine gesplittete Rennsaison, halb XCO, halb Enduro. Von den folgenden 3 Enduro Europacups kehrte er immer als Sieger zurück. Für ihn selbst unfassbar. Die Krönung war der Overall Sieger Titel der European Enduro Series.

„Ghost leistete schon immer beeindruckende Arbeit, vor allem arbeiten sie mit Leidenschaft und das ist der Grundstein zum Erfolg! Aufmerksam wurde ich besonders durch das rrp-Team und in meiner Cross Country Zeit durch Lisi Osl.“

„Ich habe einen Blick hinter die Kulissen geworfen und habe gesehen welche Arbeit hinter diesen hammer Teilen und der Firma wirklich steckt. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir 2016 ein echt geiles Jahr haben werden und uns gemeinsam noch stark weiterentwickeln.“

Folge unserem GHOST RACING RIOT ENDURO TEAM um die Welt.

„Wenn ich nicht auf den Enduro-Rennen unterwegs bin, gibt’s kaum was, was mich davon abhält, auch mal im Bikepark das Gas stehen zu lassen. Das FR AMR ist perfekt dafür, super Fahrwerk, geniale Teile verbaut, Top! Der steife Hauptrahmen und der leicht flexende Hinterbau verzeihen auch mal grobe Einschläge und Bremswellen frisst es auch weg.“