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Ein Wochenende, zwei Rennen, zwei Fahrer, zwei Topplatzierungen

Das GHOST Racing Riot Enduro Team ging diesmal getrennte Wege. Während Franzi Meyer sich für das Enduro Jura in Frankreich entschied, fuhr Michal Prokop im tschechischen Liberec ein weiteres Rennen der Tschechischen Enduro Serie. 

Das Rennen in der Nähe des Genfer Sees war mit 10 Stages ein sehr langes und technisch anspruchsvolles Endurorennen, aufgeteilt auf zwei Tage. „Die Atmosphäre des Rennens war super cool, wir waren alle in einer gemeinsamen Unterkunft untergebracht, trafen uns zum gemeinsamen Essen und erlebten auch das Rahmenprogramm zusammen.“ 

 

Ein Training im Vorfeld des Rennens, wie es bei anderen Endurorennen üblich ist, entfiel diesmal. Die Fahrer fuhren die sehr technischen Stages „blind“ und ausschließlich auf Sicht. Die sehr hilfsbereiten Streckenposten eilten zur Hilfe und gaben allen Fahrern bei schwierigen Streckenabschnitten Hinweise und Warnungen. Hier stand Franzi vor einem großen Problem. „Viele der französischen Tipps hatte ich einfach nicht verstanden und verfehlte so trotz Warnung die ein oder andere Kurve."

Das Highlight des Rennens wartete für die Fahrer an Stage 10. Die letzte Stage startete nach dem sogenannten „Verfolgermodus“. Der schnellste Fahrer der vorangegangenen Stages fuhr als erster Richtung Ziel, die weiteren Fahrer machten sich mit Rückstand auf die Verfolgung. Es befanden sich am Ende fast alle Fahrer gleichzeitig auf der letzten Stage und kämpften um die finalen Platzierungen. 

 

Franzi konnte sich am Ende über einen vierten Platz freuen. Sie erkämpfte sich diesen, trotz einigen verfehlten Kurven, hinter Anita und Caro Hering und Deborah Motsch.

 

Michal Prokop versuchte indes sich weitere Punkte für die Tschechische Enduro Serie zu sichern. Das Rennen in Liberec war ein sehr schweres Rennen. Die fünf Stages waren mit vielen Downhillpassagen technisch eine Herausforderung für alle Fahrer. Während des Trainings hatten viele Fahrer mit technischen Probleme zu kämpfen, auch Michal blieb davon nicht verschont. Dies wollte er am Renntag nicht riskieren, „ich versuchte auf den anspruchsvollen Stages möglichst keinen Fahrfehler zu machen und ohne Defekt durchs Rennen zu kommen und das ohne viel Zeit zu verlieren.“ Auf der letzten sehr flowigen Stage 5 hatte Michal noch einmal richtig Spaß und konnte als Sieger über die Ziellinie fahren. „Den Sieg mit nach Hause zu nehmen ist super. Es ist wirklich nicht leicht auf heimischen Boden zu gewinnen, da die tschechischen Fahrer meist nur ein Ziel kennen: mich zu schlagen.“ 

 

Vereint wird das Team am kommenden Wochenende beim Drop Down Superenduro in Italien an der Startlinie stehen und die 6 Stages in Canazei in Angriff nehmen. 

 

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