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Tomas Slavik trotz Verletzung auf dem Podest

Rang 2 beim AIR DH

Der Saisonstart der Crankworx World Tour fand letzte Woche in Rotorua in Neuseeland statt. King of Crankworx Champion Titelverteidiger und GHOST 4X Division Team Fahrer Tomas Slavik begann den Kampf um die Krone so gut er konnte, auch wenn es für ihn wirklich schwierig werden sollte. Im letzten Trainingslauf vor dem Pumptrack Finale stürzte Slavik schwer und obwohl die Röntgenaufnahmen zwei kleinere Frakturen im linken Handgelenk zeigten, gab Slavik nicht auf... Trotz seiner Verletzung konnte er Punkte einfahren und schaffte es in allen Rennen, an denen er teilnahm, aufs Podium zu fahren. Seine Ergebnisse: 5. Platz im Pumptrack, 4. Platz im Speed N Style und ein unglaublicher 2. Platz im Air DH, bei dem Slavik volles Risiko ging und das Rennen auf einem Hardtail fuhr! Wahrer Drive und Motivation – was könnte man vom King of Crankworx 2016 auch anderes erwarten!

 

“Es ist so viel passiert, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich habe mich wirklich auf Rotorua gefreut, da ich von letztem Jahr so gute Erinnerungen daran habe. Aber nach meinem Sturz direkt vor dem Pumptrack Finale dachte ich, es sei alles vorbei und ich kann meine King of Crankworx-Titelverteidigung vergessen. Ich war schwer gestürzt und hatte mein Handgelenk an zwei Stellen gebrochen. Letztendlich haben wir es aber so fest wie möglich getaped und es einfach probiert. Das war nicht gerade ideal, aber irgendwie hat es funktioniert und ich konnte bei allen Rennen dabei sein! Nach meinem 2. Platz in der Pumptrack Quali hab ich mich richtig stark gefühlt, aber musste dann gegen den späteren Sieger des Tages Keegan Wright antreten, der 0,08 s schneller war und endete so auf dem 5. Platz. Beim Speed N Style hatte ich echt Schmerzen im Handgelenk und ich war mir bis zu den letzten Minuten vor der Quali nicht sicher, ob ich das Rennen fahren sollte oder nicht. Aber ich entschied mich, es zu versuchen, und zu meiner großen Überraschung konnte ich den 2. Platz einfahren. Im Finale reichte es für einen vierten Platz und angesichts meiner Verletzung war ich damit super zufrieden. Das letzte Event auf dem Rennplan war Air DH – und ich ging volles Risiko und traf eine verrückte Entscheidung: ich würde das Rennen auf meinem Hardtail fahren. Mir war klar, dass das eine fragwürdige und verrückte Entscheidung war, aber auch eine echt schnelle Option. Mein 2. Platz mit nur 2 Sekunden Rückstand auf den ersten Platz hat aber gezeigt, dass das eine verdammt gute Entscheidung war. Die verrückte Woche in Rotorua ist vorbei, ich bin froh, dass mir die Schadensbegrenzung gelungen ist und freue mich total auf die nächste Runde in Les Gets!!“

Fotos © Boris Beyer 

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