German DE
Heroes / NEWS & ERGEBNISSE / Weltcupauftakt in Nové Mesto na Morave

Weltcupauftakt in Nové Mesto na Morave

Das GHOST Factory Racing Team blickt auf einen erfolgreichen Weltcupauftakt zurück. Dabei konnten im Eliterennen Alexandra Engen und Anne Terpstra mit den Rängen 13 und 23 überzeugen. Malene Degn erreichte nach einem spannenden Rennen am Sonntag den siebten Rang. Die Juniorin Lisa Pasteiner gewann am Freitag sogar das XCC Short Track Testrennen. 

 

 

Für Lisi Osl lief das XCO Rennen nicht nach Wunsch. Nach einem guten Start und einem grundsätzlich guten Gefühl in den technischen Passagen verlor sie dennoch viel Zeit: „Ich muss das jetzt erstmal analysieren. Ich bin mir sicher, dass da noch mehr drin steckt, weiß aber noch nicht warum es heute nicht ging“, zeigte sich die Kirchbergerin unmittelbar nach dem Rennen enttäuscht. 

Anne Terpstra war sich im Vorfeld unsicher über ihren Leistungszustand und war in den Vorjahren nie wirklich glücklich mit der Strecke: "Ich mag es hier zu fahren, nur leider war ich in der Vergangenheit nie schnell und das obwohl mir der Kurs echt Spaß macht. Jetzt waren alle Tests ziemlich gut, aber du musst es natürlich erst umsetzen können. Heute ging es wirklich gut und ich konnte bis zum Ende Kämpfen. Das Rennen war sicherlich besser als alle Weltcups des letzten Jahres zusammen. Jetzt freue ich mich wirklich schon auf Albstadt und den Weltcup nächste Woche. Danke an mein Team für die hervorragenden Support, es läuft alles und es war so cool alle Mädels hier zusammen zu haben." Die niederländische Meisterin kam bereits am Start gut weg, überzog nicht und konnte mit konstanten Rundenzeiten das Rennen auf 23. Rang beenden.

Alexandra Engen war die Freude auf den Weltcupauftakt schon die ganze Woche über anzumerken: "Ja, ich war definitiv gespannt, aber nie zu nervös. Am Anfang des Jahres weiß man ja nie wo man steht und in meiner Situation fehlt immer noch etwas das Selbstbewusstsein. Umso mehr freue ich mich über das Ergebnis und ich bin so sehr dankbar für alles und alle die mich auf meinem Weg unterstützt haben und das auch weiterhin tun." Die Schwedin erreichte nach dem Podium beim Weltcupauftakt 2014 ihr bestes Weltcupergebnis. Ein super Auftakt für Alex, nachdem sie, nach einer fast zweijährigen Auszeit aufgrund gesundheitlicher Probleme, erst 2016 wieder ins Renngeschehen eingriff. "Heute hat es sich wirlkich schon wieder gut angefühlt, ich konnte mich nach der Startrunde in den TOP10 halten und habe auch danach kaum Boden verloren und konnte meinem Plan gut folgen. Zum Ende hin hatte ich - wahrscheinlich wegen dem starken Pollenflug - etwas Probleme nochmal zuzulegen, aber ich bin auch mit dem 13. Rang wirklich zufrieden und denke, dass das wieder ein großer Schritt auf dem Weg zurück ist. Besonderen Dank nochmal ans Team für alles und auch an alle Mädels, wir sind eine super Truppe zusammen und es ist so cool zu sehen wie gut wir alle miteinander harmonieren." 

Für Malene Degn war es der erste Weltcup im neuen Team und sie war mit dem Ergebnis ebenfalls sichtlich zufrieden: „Das Rennen war super hart, aber auch super cool zu fahren. Es war von vornherein klar, dass die ersten zehn sicherlich sehr eng sein würden, obwohl wir in dieser Form noch nicht gegeneinander gefahren sind. Ich konnte am Start gut mitgehen und es war ein Kampf zwischen – wahrscheinlich Rang drei bis neun – bis in die letzte Runde. Das war cool zu sehen und hat sich ein bisschen wie in der Elite angefühlt. Heute waren die Beine nicht so gut wie sie vielleicht sein könnten, also ist der siebte Rang wirklich in Ordnung und freue ich mich jetzt schon auf die nächste Chance kommende Woche. Der erste Weltcup mit dem Team hat super funktioniert, es ist wirklich cool ein Teil davon sein zu können.“ 

Lisa Pasteiner kann als Juniorin noch nicht dein den Weltcuprennen teilnehmen, war aber vor Ort um sich an die Abläufe im Team gewöhnen zu können und um etwas „Weltcupflair“ zu schnuppern. Kurzfristig entschied sich die Österreicherin am Freitag zur Teilnahme an einem Shorttrack Testevent. Das kurzweilige Format mit Potential für ein Weltcupformat fand auf einer zwei Kilometerrunde mit Sprintwertungen nach jedem Umlauf statt. Lisa konnte jede Wertung für sich entscheiden und gewann nach knapp 20 Minuten auch den finalen Sprint um den Tagessieg: „Das war wirklich cool zu fahren, ich bin zwar noch nie einen Eliminator gefahren, aber wenn wir das häufiger machen könnten wäre wirklich spannend.“ 

Für das Team steht jetzt am kommenden Wochenende unmittelbar der Heimweltcup in Albstadt an. 

 

Photos © EGO-Promotion / Kuestenbrueck, Weschta, Dobslaff

Sei immer auf dem aktuellsten Stand