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Zwei Podiumsplätze beim Endurorennen am Gardasee

Am Wochenende glänzte das GHOST Factory Racing Enduro Team beim ersten Rennen des Jahres mit zwei Podestplatzierungen und feierte damit einen guten Saisoneinstand. Sowohl Franziska Meyer als auch Michal Prokop beendeten das Rennen auf dem zweiten Rang und zeigten sich zufrieden.

Nach einer umfangreichen Testwoche in Südtirol konnte das Team die gewonnenen Erkenntnisse direkt auf der Rennstrecke umsetzen und mit den neuen Fahrwerkskomponenten die ersten Erfolge einfahren.

Das Team machte sich bereits im April mit den neuen Komponenten vertraut und zeigte sich durchweg begeistert von der komplett neuentwickelten CaneCreek HELM Federgabel und den hervorragend damit harmonierenden Stahlfederdämpfern. Die ausgiebige Testwoche in Südtirol sorgte dafür, dass wichtige Abstimmungsarbeit geleistet wurde. Ebenso konnte jeder Fahrer sein individuelles Setup erarbeiten und sich an das neue Arbeitsgerät gewöhnen, ehe es zum ersten gemeinsamen Renneinsatz ging.

Beim North Lake Endurorennen am Gardasee warteten einmal mehr schwierige Bedingungen auf die Fahrer. Das Rennen ist als Eintagesrennen konzipiert. Der Regen der Vorwoche tat sein Übriges und verwandelten den steinigen Untergrund in ein unberechenbares Hindernis. Am Renntag selbst zeigte sich das Wetter im Trentino trocken und sonnig. Dies ließ immer höhere Geschwindigkeiten zu, denen etliche Fahrer mit Stürzen und Defekten Tribut zollen mussten. Die Fahrer hatten 1400Hm zu absolvieren und nutzen dabei die Bergaufpassagen als willkommene Aufwärmphase. Die fünf Stages führten die Athleten dabei von  Brentonico an der Nordschulter des Monte Altissimo über weltbekannte Trails wie 601, Skull-Trail bis zum Busatte oberhalb von Torbole.

Tobi Müller begann seine Saison, wie im Vorjahr etwas verspätet, da die Wintersaison des Telemarkprofis bis zuletzt mit Wettkämpfen gespickt ist. Tobi gewann gewann im Winter erneut den Gesamtweltcup und konnte sich den Weltmeistertitel sichern. Der Übergang von der Winter- in die Sommersaison stellt ihn vor eine Schwierigkeit: die fehlende Routine auf dem Mountainbike. Dennoch schlug sich der Allgäuer beachtlich und konnte die TOP10 erreichen. Jetzt heißt es für Tobi schnell an das andere Sportgerät gewöhnen: „Der Umstieg zu Beginn der Bikesaison dauert immer ein paar Tage, ich bin bis vergangenes Wochenende noch Skirennen gefahren, deshalb werde ich wohl noch ein oder zwei Rennen brauchen um wieder weiter vorne mitfahren zu können. Das Testing hat mir aber schon viel geholfen und ich freue mich auf die anstehenden Rennen.“

Während Kevin Maderegger aufgrund von Maturaprüfungen nicht starten konnte, erreichte Franzi Meyer den zweiten Rang: „Ich habe deutlich gemerkt, wo meine konditionellen Schwächen liegen und wo ich Zeit verliere. Ich denke, da kann ich mich noch deutlich verbessern, ansonsten war das jetzt ein hervorragender Test und Rennbedingungen mit dem neuen Material. Jetzt geht es ans Feintuning und nächste Woche weiter zu Michal’s ‚Blinduro‘.“

Einmal mehr eine sichere Bank war auch an diesem Wochenende der mehrfache 4X Weltmeister Michal Prokop. Nach dem Sieg im Vorjahr konnte er sich in diesem Jahr über den zweiten Rang hinter dem Enduroweltmeister Jerome Clementz freuen: „Zu Beginn der Saison ist es gut, gleich mit einem positiven Gefühl zu starten. Wir haben über den Winter viel umgestellt und umso mehr freue ich mich, dass alles so gut funktioniert und ich hervorragend mit dem Bike und Material zurechtkomme. Das Team und unser Mechaniker haben tolle Arbeit geleistet und uns wieder TOP-Bikes zur Verfügung gestellt. Die neue Federung von CaneCreek arbeitet sowohl am Dämpfer als auch mit der ganz neuen HELM Gabel sensationell.“

In der kommenden Woche reist das Team gemeinsam zu dem von ihrem tschechischen Teamkollegen organisierten Rennen. Besonderheit bei dem Zweitagesrennen ‚Blinduro‘ in Lipno, die Stages des Endurorennens werden ohne vorheriges Training gefahren. Auch wenn Michal selbst nicht an den Start gehen kann, freut sich das Team darüber, die neue Veranstaltung in Angriff nehmen zu dürfen.

Fotos © Rob Trnka 2017

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