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Erfolgreiches Wochenende in Wombach und Windhaag

Anne Terpstra und Alexandra Engen räumen beim Bundesliga-Rennen in Wombach ab. Aber auch in Oberösterreich lief es super für das GHOST Factory Racing Team. Lisi Osl holte sich den Sieg beim C1 Rennen bei den Damen, Lisa Pasteiner konnte sich über einen zweiten Platz bei den Juniorinnen freuen.

Wombach war am Wochenende Schauplatz des dritten Rennens der internationalen Mountainbike Bundesliga. Mit dabei die aktuell Führende Anne Terpstra und ihre Teamkollegin Alexandra Engen.

Schon zu Beginn des Rennens zeigt Alex mit einem Blitzstart, der einer Sprintmeisterin würdig ist, was in ihr steckte. Alex spannte sich vor das Damenfeld und leistete in der ersten Runde die Führungsarbeit. An ihre Fersen konnte sich nur Anne heften, die Konkurrenz musste sich sehr schnell eingestehen, dass dieses Tempo auf Dauer einfach zu schnell war. In der zweiten Runde wollte Anne ihre Teamkollegin unterstützen und die Arbeit in der Führung übernehmen. Alex war über die Unterstützung froh, dachte sich aber bald "... und tschüss wir sehen uns im Ziel."

Nie am Limit und immer mit den nötigen Reserven absolvierte Anne die restlichen fünf technisch anspruchsvollen Runden dann alleine. "Ich wusste, dass Alex vor allem an Ende noch einmal super schnell werden kann, deshalb fuhr ich ein schnelles Tempo und versuchte das auch bis zum Ende durchzuziehen." Alex hatte einen ähnlichen Gedanken. "Ich hatte noch die kleine Hoffnung, dass sie überzogen hat und ich sie zum Ende des Rennens hin noch einmal holen könnte. Aber ich habe die liebe junge Frau nicht mehr gesehen."

Den Sieg ließ sich Anne nach 21,5 Kilometern nicht mehr nehmen und grinste neben ihrer schwedischen Teamkollegin auf Platz zwei vom ersten Podiumsplatz.

Ebenfalls vom Podest strahlen konnten Lisi Osl und Lisa Pasteiner. Die beiden Österreicherinnen fuhren das C1 Rennen in Windhaag (Oberösterreich). Während Lisa noch einige Probleme beim letzten Rennen in Gränichen hatte, fühlte sie sich in Windhaag deutlich besser und fitter. Im Rennen der Juniorinnen kämpfte sie mit Laura Stigger um die ersten beiden Plätze. "Es ist immer verdammt hart bei Lauras Anfangstempo mithalten zu können, ich entschied mich mein eigenes Tempo zufahren und bin mit Platz zwei sehr zufrieden."

Den Sieg konnte Lisi in der Damenkonkurrenz einfahren. "Ich war mir sehr unsicher über meine Leistung, da ich das Rennen aus dem Training heraus gefahren bin." An den kurzen Anstiegen hat es ihr noch etwas an Spritzigkeit gefehlt, aber in den anspruchsvollen Downhillpassagen konnte sie ihre Stärken ausspielen und das Rennen für sich entscheiden. 

Und nun liegt der Fokus des GHOST Factory Racing Teams auf den anstehenden Weltcuprennen. Am ersten Juli-Wochenende geht es für das Team, mit den Siegen im Gepäck, zum Weltcup nach Andorra.

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