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Zusammenhalt im Team

Ein Blick hinter die Kulissen des Factory Racing Teams. Von Irmo Keizer.

World Cup Fotograf und Schreiber Irmo Keizer reist mit dem GHOST Factory Racing Team um die Welt und hat einen Einblick ins Team wie kaum ein anderer. Über die Rennsaison wird er seine Eindrücke teilen und sie hier erzählen. Viel Spaß dabei.

Arbeiten im Spitzensport

 

Januar 2018. Im Training bricht sich Anne Terpstra den Knöchel. Ihr akribisch vorbereiteter Trainingsplan war hinüber, denn sie musste sich nun auf ihre Genesung konzentrieren und zu allem Übel auch noch eine anschließende Infektion auskurieren. Etwas später als ein Jahr steht Anne mit ihrem fünften Platz in Albstadt voller Stolz auf dem Podium. Mit ganzer Wucht zurück in die Weltspitze.  

Anne: „Ich konnte mein Comeback feiern, obwohl eine sehr schwierige Zeit hinter mir lag. Das Team war eine wichtige Stütze für mich. Hier fühle ich mich einfach wohl. Ich kann ganz ich selbst sein und das gibt mir viel Energie.“

Endlich ganz oben

 

In Nove Mesto stand das Factory Team zum zweiten Mal in Folge auf dem Podium. Ein bittersüßer Moment, denn Nove Mesto hatte seine Höhen und Tiefen. Im U23-Rennen waren Marika Tovo und Lisa Pasteiner stark unterwegs und lagen in Schlagdistanz zum Podium. Lisa wurde 6. und erreicht somit die beste Platzierung ihrer Karriere. Marika hatte einen schweren Sturz und zog sich eine Knieverletzung zu, wodurch sie für einen Großteil der Saison leider ausfallen wird.  

 

Lisa: „Nach Albstadt war ich etwas down. Ich hatte einen superguten Start in die Saison. Ich wusste also, dass ich schnell sein und gute Platzierungen erreichen kann. Mit den technischen Problemen hatte ich natürlich Pech. Ich bin aber stolz darauf, dass ich nicht aufgegeben, sondern mich durchgekämpft habe. Diese Woche konnte ich mich gut erholen. Die Unterstützung in diesem Team ist großartig und die Stimmung war nach Annes Podiumsplatz in Albstadt wirklich toll. Mein Start in Nove Mesto war vielleicht nicht der beste, aber ich war in einer guten Position. Nove Mesto ist … Nove Mesto eben; ich liebe die Atmosphäre, die Anfeuerungen und wie die Zuschauer am Streckenrand komplett durchdrehen.”  

Race Day

 

Samstagabend glätteten sich die Wogen in Nove Mesto langsam. Barbara Benko, Sina Frei und Anne Terpstra gingen Sonntag beim Elite-Rennen an den Start. Barbara kämpfte am Ende des Feldes und konnte sich kaum nach vorne arbeiten. Das Ergebnis entspricht nicht ihrer Leistungsfähigkeit, sie nahm es aber enttäuscht hin. Eigentlich hatte sie die Hoffnung, ihren 17. Platz aus Albstadt zu verbessern, kam aber nur als 40. ins Ziel.

An der Spitze des Feldes war das Rennen zwischen Sina und Anne sehr eng. Bei ihrem zweiten Elite-Rennen landete Sina auf einem hervorragenden 4. Platz und durfte aufs Podium. Mit ihrem 7. Platz zeigte Anne ebenfalls eine starke Leistung und kommt damit der Olympiaqualifikation immer näher.

 

Sina: „Bei den Elitefahrerinnen ist die Leistungsdichte viel höher. Es war ein extrem hartes Rennen, aber ich bin superglücklich. Es geht so eng zu, dass man sich seine Energie geschickt einteilen muss, um im entscheidenden Moment noch zulegen zu können. In Nove Mesto haben wir ständig um die Positionen gerungen. Ich habe mich gut gefühlt und meine Motivation für die nächsten Rennen ist jetzt noch höher. Diese knappen Kämpfe um die Positionen machen echt viel Spaß.“ 

 

Barbara: „Ich habe heute völlig danebengelegen, weiß allerdings gar nicht warum. Eigentlich habe ich mich gut gefühlt, denn ich bin in top Form. Nächste Woche lasse ich einen Bluttest machen, dann sehen wir mehr. Heute war ein schlechter Tag für mich, aber solche Tage gehören leider auch dazu. Das Team hat zum zweiten Mal in Folge die Teamwertung gewonnen. Schön, dass die anderen Mädels so gute Ergebnisse einfahren. Alle auf dem Podium zu sehen, war echt toll, es war eines der unglaublichsten Gefühle, die ich je hatte. Alle haben im Hintergrund so hart und unermüdlich gearbeitet. Zuerst in Albstadt und dann hier in Nove Mesto. Nach meinem Rennen habe ich einfach nur geheult, bin aber trotzdem mit dem Team aufs Podium gestiegen und es hat sich super angefühlt. Die Unterstützung vom Team, meinen Eltern und meinen besten Freunden an der Strecke haben mir unglaublich viel Kraft gegeben. Ich fuhr am Ende des Feldes in einer Gruppe mit Emily Batty und Annie Last. Emily fragte mich: „Barbara, was ist los mit uns?“ Ich war also nicht die einzige, die leiden musste.“  

This is mountain biking

 

All das haben wir schon an den letzten Wochenenden und Wochen erlebt. Erfolg, Begeisterung und Ausgelassenheit. Tränen der Freude und Tränen der Trauer. Das Feld ist extrem umkämpft, trotzdem sind die Atmosphäre, Kameradschaft und Unterstützung in der Mountainbike-Szene und vor allem beim GHOST Factory Racing außergewöhnlich. Dieser Teamgeist geht weit über die reinen Ergebnisse hinaus. Das Team spendet Trost und unterstützt die Fahrerinnen, wenn sie es am dringendsten brauchen. Uwe, Andy, Sebastian, Anja und Tom – all das ist nur euretwegen möglich!  

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