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Hartes Rennen für das GHOST Racing Riot Team bei der Enduro World Series in Frankreich

Technisch anspruchsvolle Stages, viel Regen und starke Konkurrenz bescherten dem GHOST Racing Riot Enduro Teamfahrern Franziska MeyerKevin Maderegger und Michal Prokop ein hartes Enduro World Series Rennen in Millau, Frankreich. Die Endresultate können sich dennoch sehen lassen.

Der Wettergott meinte es mit den Endurofahrern am Wochenende des EWS Rennens in Frankreich nicht gut. Schon während des Trainings am Mittwoch und Donnerstag waren die technisch anspruchsvollen Stages durch die ständigen Regenschauern matschig, rutschig und sehr schwer zu fahren.

Am Freitag stand der erste Teil der 9 Stages auf dem Programm - die ersten Fünf mit harten Transferpassagen mussten an diesem Tag bewältigt werden. Während Franzi nach anfänglichen Startschwierigkeiten, immer besser ins Rennen fand, hatten Michal und Kevin mit den sehr matschigen und rutschigen Abschnitten zu kämpfen. Kevin versuchte von Beginn an den „Flow“ zu finden und unnötige Fehler weitgehend zu vermeiden. „Mein Vorhaben hat während der ersten Stage gut geklappt, bis mich in Stage 5 in einer „highspeed“ Passage ein rutschiger Fels geradewegs in einen Baum katapultierte. Durch diese Aktion verlor ich leider viel wertvolle Zeit.“ Michal hatte ähnliches Pech und verlor durch zwei Stürze an Tag 1 viel Zeit, die er durch seine saubere Fahrweise auch in den übrigen Stages nur bedingt wieder wettmachen konnte.

An Tag 2 warteten noch vier anspruchsvolle lange Stages auf die Fahrer. Franzi startete wie gewohnt kämpferisch ins Rennen, aber auch ihr machten es die matschigen und rutschigen Bedingungen nicht leichter noch einige Plätze im Gesamtklassement vorzurücken. „Auch heute waren die Stages wieder super technisch, rutschig und teilweise sehr schlammig, dass ich während der Stages erst einmal den Schlamm entfernen musste, bevor ich an eine Weiterfahrt denken konnte, dies kostete mir etwas Zeit.“ Ins Ziel fuhr Franzi auf Platz 17, im Mittelfeld der Damenkonkurrenz.

Michal musste an Tag 2 besonders kämpfen, seine linke Hand war als Folge des Sturzes über Nacht angeschwollen und sehr schmerzhaft. Er ließ sich aber auch durch dieses Handicap nicht unterkriegen und gab auf den letzten Stages noch einmal alles. Am Ende hieß es Platz 30 in einem starken Herrenfeld für Michal.
Kevin nutzte die beste Ausgangslage der GHOST Racing Riot Enduro Fahrer und setzte sich zwischenzeitlich an die Spitze des U23 Feldes. Dann kam die achte Stage und das Pech von Tag 1 war zurück. „Nach einem Drittel der Stage hatte ich einen Platten und in Folge dessen einen Sturz. Meine einzige Möglichkeit das gute Ergebnis noch zu retten, war die Stage auf der Felge zu beenden.“ Nach einer Reparaturpause, bei der Mechaniker Martin sein Bestes gab und das Laufrad wieder herrichtete, wollte Kevin in der letzten Stage noch einmal alles geben. Aber auch in Abschnitt 9 war das Sturzpech mit von der Partie. „Am Ende der letzten Stage, fand ich mich auf einmal im Gebüsch wieder. Schade wegen der Stürze und dem Platten, aber ich denke es war dennoch ein ganz solides Rennen.“ Kevin beendete das harte Rennen auf einem guten 4. Platz.

Tobias Müller war leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mit von der Partie in Frankreich. Aber schon beim nächsten Rennen hoffen die GHOST Racing Riot Enduro Fahrer wieder gemeinsam an der Startlinie stehen zu können.

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