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Zweiter Doppelsieg mit Sprintfinish beim Weltcup in Nove Mesto

Anne Terpstra nach ihrer Verletzung mit 12. Rang zurück an der Weltspitze

Nach den erfolgreichen beiden ersten Weltcups konnte das GHOST Factory Racing Team am Wochenende an die Erfolgsserie anknüpfen. Sina Frei und Malene Degn bestimmten von Beginn an das U23 Rennen. Die Zielgerade erreichten sie gemeinsam, ehe Sina Frei den Zielsprint um wenige Zentimeter für sich entscheiden konnte. Barbara Benko und Lisa Pasteiner erwischten jeweils einen gebrauchten Tag, dafür bewies Anne Terpstra mit Rang 12, dass sie nach ihrem Knöchelbruch zurück in der Weltspitze angekommen ist. 

Der Weltcup im Biathlonstadion von Nove Mesto verspricht jedes Jahr aufs Neue eine spektakuläre Rennstrecke mit den wohl meisten und verrücktesten Zuschauern der ganzen Saison. Bereits seit vielen Jahren gilt das Event in Tschechien als das wohl beste XCO Rennen der Welt, mit perfekter Infrastruktur für Teams, Fahrer und vor allem Zuschauer. Im Gegensatz zum Schlamm der Vorwoche erwartete die Athleten staubiger Waldboden der den Sportlern wieder einmal alles abverlangte.

Lisa Pasteiner war nach zwei tollen ersten Weltcups diese Woche jedoch nicht in Tritt: „Ich weiß noch nicht genau an was es lag, aber ich bin so froh, dass ich auch an solchen Tagen den vollen Rückhalt im Team bekomme. Ich werde das jetzt mal in Ruhe analysieren und dann hoffentlich schnell die Ursache finden.“ Die Österreicherin beendete das Rennen auf Rang 35.

Ihre beiden Teamkolleginnen gestalteten derweil das Rennen an der Spitze so interessant wie selten und viele Zuschauer sprachen vom wohl spannendsten U23 Rennen seit langem. Malene Degn und Sina Frei bestimmten das Rennen vom Start weg in den ersten beiden Runden noch zusammen mit der Zweitplatzierten aus Albstadt – Evie Richards. Doch die Teamkolleginnen arbeiteten perfekt zusammen und konnten eine Lücke auf alle Verfolgerinnen öffnen und insbesondere auf der windigen Start/Zielgeraden zusammenarbeiten. In der Folge verloren alle Kontrahentinnen den Anschluss, jedoch stellten die Italienerin Marika Tovo und die deutsche Ronja Eibl den Anschluss noch einmal her. Jede Runde aufs Neue war der Vorsprung auf der Zielgeraden entscheidend für den weiteren Rennverlauf, dann machten die beiden Teamkolleginnen ernst und konnten zuerst Eibl und in der letzten Runde schließlich auch Tovo distanzieren. Weder Malene noch Sina konnten sich voneinander lösen und es kam zum Sprintfinish, dass die U23 Weltmeisterin schließlich hauchdünn für sich entscheiden konnte, ehe sich die beiden wieder in die Arme fielen: „Es war ein tolles Rennen, wir haben natürlich vorher darüber gesprochen, was wäre wenn wir im Rennen zusammenarbeiten könnten, aber dass es so gut gehen würde haben wir uns wohl beide nicht gedacht. 2014 sind wir hier schon mal gegeneinander gesprintet, heute war es genau der gleich Rennablauf, dieses Mal als Teamkolleginnen. Wir sind ein tolles Rennen gefahren und freuen uns füreinander, das ist das Beste an der Situation. Danke an alle im Team, die diese Woche möglich gemacht haben, es war wieder einmal alles perfekt!“ Auch Malene stimmte ähnliche Töne an und war von dem gemeinsamen Rennen mehr als begeistert: „Das war wohl das aufregendste und spannendste Rennen das ich je gefahren bin. Wir sind von der Startlinie weg einfach fair gegeneinander gefahren und in der letzten Runde wollten wir eigentlich beide die Entscheidung, aber keine kam nur einen Meter weg, wir waren heute einfach gleich stark. OK – Sina wohl eine Vorderradlänge stärker“, lachte die Dänin im Ziel. „Ich hätte natürlich auch gerne gewonnen, aber nach so einem Rennen ist der zweite Platz auch in Ordnung und erhält das Feuer in dir. Nachdem ich in Albstadt weiter weg war, bin ich nicht nervös geworden, weil ich wusste dass ich mehr kann. Heute war ich wieder mit dabei und ich freue mich auf die anstehenden Rennen!“ Für das Team war es nach Südafrika der zweite Weltcup-Doppelsieg in der Saison, dieses Mal in umgekehrter Reihenfolge. Sowohl Malene Degn als auch Sina Frei standen bisher bei allen drei Weltcups auf dem Podest und konnten jedes der drei Rennen gewinnen.

Barbara Benko konnte sich im neuen Shortraceformat, das für die Startaufstellung relevant ist, wieder einen Platz in den vorderen beiden Startreihen sichern und beim CrossCountry am Sonntag auch von Beginn weg mit der Spitzengruppe mithalten: „Ich hatte einen guten Start, was dann passiert ist, weiß ich aber nicht genau. Die Beine hätten am Ende noch fünf Runden so weiterfahren können, aber eine wirkliche Pace habe ich nicht gefunden. Heute war ich sowohl bergauf, bergab als auch in der Fläche einfach schlecht. Ich muss mal das erstmal analysieren und kann hoffentlich herausfinden an was es lag, da habe ich nämlich gerade wirklich noch keine Idee.“ Nach dem Rennen gilt es für die ungarische Meisterin erstmal ihre Studiumsabschlussprüfung zu absolvieren und sich dann mit freiem Kopf auf die zweite Saisonhälfte zu konzentrieren.

Für Anne Terpstra reichte es im Shortrace noch nicht für einen Platz in den TOP16 und damit nicht für die ersten beiden Startreihen. Dennoch konnte sie sich im CrossCountry gleich in der Startrunde bis in die TOP8 nach vorne arbeiten und von da an ein konstantes Rennen fahren. Zwischenzeitlich fiel sie bis auf Rang 17 zurück, konnte aber mit gleichmäßigen Rundenzeiten und einem beherzten Rennen mit Rang 12 am Ende ihr zweitbestes Karriereergebnis einfahren: „Ich weiß noch gar nicht genau was ich sagen soll, ich habe nach dem Rennen in Albstadt so stark an mir und meiner Form gezweifelt und bin dieses Jahr eigentlich noch kein repräsentatives Rennen gefahren, deshalb habe ich es wahrscheinlich auch allen um mich herum nicht ganz einfach gemacht – sorry dafür. Der gebrochene Knöchel hat mich natürlich sehr viel Zeit gekostet und ich bin viel später in die Saison eingestiegen, dass ich jetzt mit meinem zweitbesten Weltcupresultat nach Hause gehen kann, ist unglaublich. Ich möchte mich bei allen im Team bedanken, dass sie immer an mich geglaubt haben. Ich versuche alles zu geben um den ausgefallenen Saisonauftakt wieder gut zu machen!“ 

 

Foto © Sternemann, Sigel, Küstenbrück

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