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Voller Erfolg in Nove Mesto

Die vergangene Woche war keine normale. Zumindest was den Mountainbike World Cup angeht. In nur einer Woche wurden zwei Short Track und zwei Cross Country Rennen ausgetragen. Eine ungewöhnlich harte Belastung für unsere Athleten.

Das erste XCO Doppelevent innerhalb einer Woche in der Geschichte stellte unsere Factory Racing Athletinnen vor besondere Herausforderungen. Die Woche begann mit einem Short Track (XCC) am Dienstag, gefolgt von einem Cross Country Rennen (XCO) am Donnerstag. Unmittelbar danach folgte bereits der zweite XCC am Freitag, der wiederum für die Startaufstellung für das finale XCO am Sonntag relevant war.

Leider konnten Lisa, die schon länger an einem Infekt leidet, und Caroline, die sich unmittelbar vor dem Wochenende das Schlüsselbein brach (gute Besserung!), nicht nach Tschechien anreisen. Caroline war entsprechend enttäuscht: „Ich bin natürlich furchtbar frustriert, weil ich weiß, dass ich in sehr guter Form gewesen wäre. Jetzt heißt es aber nach vorne blicken und für nächstes Jahr aufbauen. Den anderen Mädels wünsche ich viel Erfolg und alles Gute für die Rennen“.

Bereits am Dienstag konnten sich die anderen GHOST Athletinnen in guter Form präsentieren und mit Sina und Anne jeweils zwei Plätze in der ersten Startreihe für Donnerstag sichern. Sina nach dem Short Track Rennen: „Man hat gemerkt, dass alle heiß auf den Start waren und es war ein sehr hektisches Rennen. Die Wetterbedingungen und demzufolge auch die Streckenbegebenheiten waren sehr speziell und sehr tief. Deshalb gab es immer wieder brenzlige Situationen und ich konnte mich nicht immer ganz vorne halten. Rechtzeitig vor der heißen Phase fand ich aber den Weg nach vorne und bin sehr zufrieden mit dem vierten Startrang!“

Anne und Sina gelang ein guter Start ins XCO Rennen und die direkte Umsetzung ihrer Gridposition auf der ersten Runde. Sie konnten sich in der Spitzengruppe festsetzen und auch dort halten. Durch die schnellsten Downhillzeiten im Feld konnte Anne in der letzten Runde auf die Weltmeisterin Ferrand-Prevot auffahren und diese sogar noch um einige Meter distanzieren und damit den zweiten Platz feiern – so begann sie die Saison wie sie die letzte in Snowshoe beendete:

„Ich bin überglücklich mit dem Ergebnis. Das Jahr war für alle nicht einfach. Nachdem ich mich früh im Jahr selbst mit Corona infiziert habe und wochenlang kaum Treppensteigen konnte, ist das für mich ein riesiger Erfolg. Vielleicht war die Ruhephase und die nötige Gelassenheit, die ich mir in der letzten Saison aneignen konnte, perfekt um nicht nervös zu werden und alles wieder aufzubauen. Zusammen mit dem Meistertrikot, das ich erst vergangenes Wochenende gewinnen konnte, war das ein super Start in diesen Rennblock.“ Sina zeigte sich nach ihrem siebten Rang ebenso zufrieden und hoffte auf mehr für den zweiten Lauf: „Das war ein guter Start, aber meine Beine waren heute sicher nicht perfekt.“ Barbara Benko beendete das Rennen auf dem 24. Rang und verlor vor allem zu Beginn viel Zeit im Verkehr: „Wenn man so weit hinten startet, ist es schwer dem aus dem Weg zu gehen, aber ich hatte auch nicht die Beine, um einfach so nach vorne zu fahren. Diese Woche gibt es ja noch eine Chance.“

Der zweite XCC Lauf zeigte sich mit besseren Wetterbedingungen, aber viel Wind und demzufolge auch einem anderen Rennverlauf. Trotz veränderten Umständen konnte sich Anne mit Rang sieben wieder einen Startplatz ganz vorne sichern, Sina landete unmittelbar dahinter auf Rang neun, der ebenfalls eine sehr gute Startposition bedeutet. Das zweite XCO Rennen sollte wieder mit einem Podium belohnt werden. Die drei Protagonistinnen setzten sich auch dieses Mal vom Rest des Feldes ab. Ferrand-Prevot konnte früh einen Vorsprung aufbauen und wurde von Anne und Loana Lecomte verfolgt. „Ich habe zur Rennmitte gemerkt, dass ich wieder näher ran komme und konnte den Vorsprung auf 15 Sekunden reduzieren. Loana war dann schon etwas hinter mir. Vermutlich war es heute aber nicht rutschig genug, um einen Unterschied zu machen. In der Folgerunde blieb der Abstand genau gleich, da war eigentlich klar, dass ich heute nicht mehr gewinnen kann. Zunächst war ich im Ziel etwas enttäuscht über den 2.Platz, ich wollte wirklich gerne gewinnen, aber mit etwas Abstand kann ich mich über das Ergebnis sehr freuen und mit Selbstvertrauen zur WM nächste Woche blicken.“ Sina komplettierte das Ergebnis mit einem starken achten Rang. Barbara musste das Rennen aufgrund gesundheitlicher Probleme frühzeitig beenden. Dennoch konnte das Team die Teamwertung erneut gewinnen.

Nächte Woche steht die Weltmeisterschaft in Saalfelden / Österreich auf dem Programm, gefolgt von der Europameisterschaft in der Schweiz. Wir sind gespannt, wie sich die Mädels schlagen werden.

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