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3 Tage, 300km, 13.000 Höhenmeter 

Ich muss zugeben, neugierig bin ich schon, als ich vor dem Computer sitze und mir die Website der E-Bike World Tour anschaue. Total unvorbereitet, aber neugierig.

Durch den ersten Stop der World Tour in Tignes, Frankreich, den mein Freund Paul und ich bereits vor ein paar Wochen hinter uns gebracht hatten, wissen wir bereits, was auf uns zu kommt:

  • 3 Tage vollgepackt mit Trails
  • Technischen Uphills
  • Gels, die man sich zum Frühstück gönnt
  • und vier Batterien, die man pro Raceday braucht.

Was ist die E-Bike World Tour?

Beginnen wir von vorne:

Paul und ich werden die nächsten drei Tage um den Mont Blanc unterwegs sein.

Dabei bestreiten wir zwei Stages pro Tag, für die wir jeweils zwei Akkus brauchen. Einer am Bike und einer… im Rucksack. Juhu. An der Refueling Station gibt es dann eine halbe Stunde Pause, etwas zum Essen und zwei neue Batterien, bevor es schon wieder in die zweite Stage des Tages geht.

Klingt anstrengend? Ist es auch, so ein schmerzender Hintern erholt sich leider nicht in einer halben Stunde…

Paul und ich sind auf dem eRiot Trail Pro unterwegs, und haben nur wenige Änderungen vorgenommen. So setze ich zum Beispiel auf Cush Core hinten, sowie Maxxis Reifen mit Double Down. Außerdem habe ich ein Kiox Display montiert.

 

  • eRIOT Trail Pro
  • Vier Batterien pro Tag
  • Insgesamt 300km bei 13.000 Höhenmetern
  • Halbe Stunde Pause während 2 Stages

Die Vorbereitung (Verbier)

Vorbereitung, ja, das ist das Keyword bei dieser Tour. Zum Glück ist dieses Rennen im Team zu bestreiten. Und zum Glück ist Paul einer der organisiertesten Menschen, die ich kenne.

So arbeiten wir uns Schritt für Schritt durch die insgesamt acht Batterien, die dazu gehörigen Ladegeräte, die Klamotten für die nächsten drei Tage, das Werkzeug, das Essen…

 

Warm up (Verbier - Courmayeur)

Ein „Warm Up“ kann man den ersten Tag zwar nicht nennen, aber mit 70km und 3800 Höhenmetern ist er trotzdem der kürzeste Tag von allen dreien. Gleich am Anfang starten wir nach einem Uphill in einen der besten Naturtrails, den Verbier zu bieten hat und ich versuche mein bestes, nicht vom Bike zu fallen und mein Kaffeedefizit durch Adrenalin auszugleichen. Klappt, denn der Weg zur ersten Refueling Station ist zwar lang und technisch, läuft aber richtig gut.

 

Gestärkt (natürlich mit Baguette) geht es weiter von der Schweiz in Richtung italienische Grenze. Der Uphill bietet genau den richtigen Flow. Wir sind nun in Italien (Willkommen zu Hause) und werden direkt von einem langen, technischen Downhill begrüßt, der uns direkt in Courmayeur im Ziel ausspuckt. Wow.

 

 

Ich weiß, dass es sich meist lohnt, früh aufzustehen, aber das will mir, als um 05:30 der Startschuss ertönt, beim besten Willen nicht in den Kopf. Warum so früh? Ein bestimmter Trail muss um 8 Uhr schon wieder „Bike-frei“ sein, da er relativ gut bewandert ist. Also machen wir uns zusammen im Dunkeln in Richtung Berge auf. Und spätestens als diese anfangen blau und rosa zu leuchten und die ersten Sonnenstrahlen das Gesicht wärmen, ist die frühmorgendliche Laune vergessen und hat einem Motivationsschub Platz gemacht.

Ein Motivationsschub, der sich schnell in Übermut umwandelt und mich kurzerhand in die Büsche schickt. Kopfüber und ungebremst, so dass ich erst mal liegen bleiben muss und nur irgendwie den Weg wieder auf den Trail finde. Der Sturz zeigt seine Folgen nur im Gesicht:

 

  • Geschwollener Kiefer
  • Gebrochener Helm
  • Schürfwunden überall

 

Doch vor allem kostet mich der Stur: Zeit. Natürlich fahren wir weiter und kommen nach 85km, 4400 Höhenmeter und eine Kuhherde später (sorry Paul) zwar langsam, aber ohne große Schmerzen ins Ziel.

 

Champagne Shower (Les Houches - Verbier)

Der letzte Tag verspricht der längste und der anstrengendste zu werden. Wer hätte gedacht, dass er auch unser bester werden würde? Nach einem Uphill, der mich mit Krämpfen beglückt, freue ich mich im folgenden technischen Downhill voller Steine, dass wir uns keinen Platten gefahren haben.

 

Tja, zu früh gefreut. Paul zieht einen Schlauch ein, ich schaue zu, wie uns ein Team nach dem anderen überholt. Und wenn ich eines liebe, dann ist es, das Feld von hinten aufzurollen. Und genau das machen wir auch. Bis wir im hochalpinen Gelände den Col de Mille erreichen, haben wir schon vier Teams eingeholt. Diese Reihenfolge sollte sich auf der letzten Abfahrt des Rennens auch nicht wieder ändern.

Einer der besten Downhills, die ich in letzter Zeit je gemacht habe. Einer, der dich Schmerzen in Händen und Rücken vergessen lässt und puren Stoke zurücklässt. Als wir in den letzten 100 Höhenmetern auch noch das zweite Damenteam einholen, in der eine Freundin von mir fährt, und mit ihnen das Rennen zu Ende fahren, kann ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten.

 

Wir haben es geschafft. Paul und ich haben an diesem Tag 100km und 5000 Höhenmeter absolviert, und das ohne Training.

So schmeckt die anschließende Champagne Shower im Ziel doch gleich noch viel besser.

 

Danke an Alle, die mich begleitet und unterstützt haben!

Eure Greta

Text: Greta Weithalter

Video: @desrirelines.agentur @huebner_moritz

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